Information > GVU finanziert Raubkopierer
Wie zu erfahren war bezahlte die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) Informanten aus der Verbreiter und Raubkopierszene, um an Beweismaterial heranzukommen.
Sie taten das mit finanziellen Zuwendungen und unterstützten außer dem den Betrieb von Raubkopierer-Servern.
Ermittler des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg untersuchten im Zuge einer großen Razzia gegen Raubkopierer am Dienstag den 24. Januar 2006 auch die Hamburger Geschäftsräume der GUV, und beschlagnahmten Aktenmaterial. Dabei dürften weitere Beweise für für das dubiose Vorgehen der Privatfahnder gefunden worden sein. Bisher hat die Staatsanwaltschaft noch keine Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben.
Mit dieser Art der Fallenstellerei hat die GVU die Rechte, für deren Schutz sie sorgen soll, selbst verletzt", kommentiert c't-Redakteur Holger Bleich.
http://www.hybrid.de/wissen/gvu-finanziert-raupkopierer.htm
Artikel erstellt am: 31.01.2006
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